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Alt 18.03.2010, 15:56   #1
Reg.-Benutzer
 
Reg.-Datum: 04.03.2010
Ort: Stuttgart
Standard Linux

Halllo,

ich möchte jetzt solangsam mal anfangen mich um Linux zu kümmern. Was für Linux könnt ihr mir empfehlen??
Was ist besser Gnome oder KDE???
danke

gruss
sascha-graf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2010, 16:34   #2
Moderator Java
 
Reg.-Datum: 24.07.2007
Ort: auf nem Berg
Standard

Ich würde mal sagen, wenn Du es etwas einfacherer für den Einstieg haben willst, wäre ein Ubuntu okay. Willst wirklich tief in die Materie und wirklich direkt mit allem konfrontiert werden, dann nimm ein Gentoo.

Ob KDE oder Gnome ist denke ich etwas persönliche Geschmacksache
__________________
We can only see a short distance ahead, but we can see plenty there that needs to be done. (Alan Turing)
flashpixx ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2010, 16:36   #3
Reg.-Benutzer
 
Reg.-Datum: 04.03.2010
Ort: Stuttgart
Standard

Hallo,

und was hällt Ihr von Suse?
ist das das gleiche gnome und kde?

gruiss
sascha-graf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2010, 16:39   #4
Reg.-Benutzer
 
Reg.-Datum: 10.08.2008
Ort: Wörth am Rhein
Standard

OpenSuse ist auch ok, allerdings läuft Ubuntu default auf mehr Hardware.
Ob du KDE oder Gnome benutzt is eigentlich egal, sind nur zwei unterschiedliche Window Manager. Du kannst auch direkt ohne grafische Oberfläche anfangen und die Shell benutzen.
füsschen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2010, 16:40   #5
Moderator
Anwendungssoftware, Novell/sonst.OS
Hardware, Mobile Devices
 
Benutzerbild von Chief Wiggum
 
Reg.-Datum: 12.02.2001
Ort: Essen, NRW
Standard

Suse, Ubuntu und Gentoo sind Distributionen.

Gnome und KDE sind Arbeitsumgebungen, sprich die Desktopoberfläche.
Somit kann man Gnome und KDE nicht mit einer Distribution vergleichen.
__________________
And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.

BTW: Teilweiße, ausnahmsweiße, normalerweiße... weiße Farbe kommt an die Wand, aber nicht in diese Wörter...
Chief Wiggum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2010, 16:42   #6
Reg.-Benutzer
 
Reg.-Datum: 04.03.2010
Ort: Stuttgart
Standard

Hallo,

dann werde ich mal mit openSuse 11 anfangen.
Wir kann ich vorher überprüfen, ob OpsenSusse 11 meine Hardware unterstützt.

gruss
sascha-graf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2010, 16:59   #7
Reg.-Benutzer
 
Benutzerbild von carstenj
 
Reg.-Datum: 03.11.2003
Ort: Dortmund
Standard

Hi,

also wenn du nicht gerade irgendwelche Exotenhardware hast, wird das schon vernünftig laufen. Zur Not einfach mal irgendeine Live CD reinschmeissen (Knoppix etc.) und gucken, ob das läuft, wovon einfach mal auszugehen ist.

Alternativ kannst du natürlich auch einfach irgendeine Virtualisierungsoftware nutzen (z.B. VMWare) und darauf Linux installieren. Das läuft auf jeden Fall.
__________________

"Denn nichts ist für den Menschen als Menschen etwas wert, was er nicht mit Leidenschaft tun kann." | Max Weber 1864-1920

Die Kunst der Fragestellung...
carstenj ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2010, 17:02   #8
Reg.-Benutzer
 
Reg.-Datum: 04.03.2010
Ort: Stuttgart
Standard

Hallo,

ist eine gute Idee, ich probiere es mal mit einer Life CD aus.
Danke vor eure Hilfe

gruss
sascha-graf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2010, 17:42   #9
Moderator Java
 
Reg.-Datum: 24.07.2007
Ort: auf nem Berg
Standard

Zitat:
Zitat von carstenj Beitrag anzeigen
Alternativ kannst du natürlich auch einfach irgendeine Virtualisierungsoftware nutzen (z.B. VMWare) und darauf Linux installieren. Das läuft auf jeden Fall.
Wenn ich mich nicht irre, dann gibt es von der "Virtual Appliance" fertig konfigurierte Images, die Du nur in die VM reinhauen musst. Der Vorteil von einer Virtualisierung wäre einfach, dass Du bevor Du an Deinen Konfigs schraubst einen Snapshot machen kannst, wenn's dann schief geht, holst Du einfach den lauffähigen Stand über den Snapshot zurück.

Finde ich für einen Anfänger den sichersten Weg. Leider geht das natürlich etwas auf die Performance, da Du eine virtuelle Umgebung hast. Eine direkte Installation über Dual Boot hat zwar mehr "Linux Feeling", aber bürgt natürlich immer mehr Risko
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flashpixx ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2010, 11:04   #10
Reg.-Benutzer
 
Reg.-Datum: 13.01.2008
Standard

Meine Empfehlung:

Lass die GUI weg und fang mit nem einfachen Debian "Lenny" an.
Kein Gnome drauf, kein KDE.

So lernt man, für mich z.B., was Linux richtig stark macht. Von jeder X-Krücke (oder Handy) auf den Server per SSH verbinden und von dort aus Prozesse neustarten, Konfigurationen ändern, usw usw.

Am besten nen PC daneben, wo du fleißig Google nutzt, wenn du mal stecken bleibst.

Und was ich dir noch empfehle ist, dass du dir Ziele setzt.
z.B. "Ich möchte einen DHCP Server, der auch als Proxy arbeitet und dadrauf noch einen Mail Server und noch ne Firewall (iptables)."
awollenh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2010, 12:32   #11
Reg.-Benutzer
 
Benutzerbild von carstenj
 
Reg.-Datum: 03.11.2003
Ort: Dortmund
Standard

Hi,
Zitat:
Zitat von awollenh
Lass die GUI weg und fang mit nem einfachen Debian "Lenny" an.
also davon wiederum würde ich abraten, wenn man noch gar keine Erfahrungen hat. Der Frustfaktor ist einfach zu hoch. Natürlich mag manch einer so lernen (Lerne durch Schmerz ), aber wenn man noch nichtmal genau weiss, wie man ein Verzeichnis anlegt oder sich auch nur eins anzeigen lassen kann, ist der Weg über eine grafische Oberfläche der einfachere.

Natürlich stimme ich dir zu, dass der Lerneffekt durchaus gegeben sein kann, aber die Wahrscheinlichkeit, die Flinte komplett ins Korn zu werfen ist dabei auch sehr hoch.
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carstenj ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2010, 13:39   #12
Reg.-Benutzer
 
Benutzerbild von lilith2k3
 
Reg.-Datum: 10.03.2010
Ort: Osnabrück
Standard

Mal einiges, Grundsätzliches:
1)Heutzutage gibt es keine nennenswerten Unterschiede zwischen den einzelnen Distributionen. Dementsprechend brauchst Du Dir die Frage, ob Deine Hardware mit Distribution A oder B läuft, bzw. nicht läuft, nicht zu stellen.
Früher war es noch so, daß es für den Kernel einen Stable-/ bzw. einen Releasezweig gab; und da bediente sich bsp. SuSE gerne mal im Releasezweig und pappte einiges mit in ihren aktuellen Kernel. Heute gibt es nur noch einen "relevanten" Zweig, der quasi für alle verbindlich ist (klar, gibts noch andere ...).

Unterschiede bei den Distributionen beziehen sich a) auf den verwendeten Paketmanager (Aptitude, Pacman, Portage, rpm, ... um mal die gängigsten zu nennen). Als Neuling sollte Dir der interne Kram eh ersteinmal wurscht sein. Da du es der einfachheit halber eh über eine GUI bedienen wirst.

b) unterscheiden sich die Distributionen in der Art, wie oft sie neuerscheinen (aktualisert werden eh immer alle recht fix). Da gibt es Distributionen mit festem Zyklus (Ubuntu - was zumeist mit einer neuen GNOME-Version daherkommt), losem Zyklus (Debian "wir sind fertig, wenn wir fertig sind"), oder denen ganz ohne Zyklus, den sogenannten ("Rolling Release Distributionen"); die werden ständig, immer und stets erneuert. Beispiele: Gentoo, Arch, Sidux et. al. Als Zwitter gibt es auch die Möglichkeit, Debian SiD zu benutzen (SiD=Still in Developement).

c) entsprechend unterscheiden sich die Kernel. Rolling Release hat die aktuellsten Kernel, dann eben die mit den festen Zyklen, gefolgt vom Rest.

So kann es ggf. schon mal vorkommen, daß brandaktuelle Treiber nicht im aktuellen Kernel mitverbaut sind und Hardware wirklich (noch) nicht läuft. Aber das ist wirklich die Ausnahme.

2) Für den Einstieg würde ich Dir Ubuntu empfehlen. Die Community ist groß (ubuntuusers.de), hat ein gigantisches Wiki und auch sonst fehlt es Dir an nichts. SuSE ist ebenfalls geeignet für den Einstieg.

Aber laß Dir keinen Blödsinn von Möchtegern-Linux-Geeks aufschwatzen, daß Du als Anfänger Gentoo benutzen solltest. Das einzig gute an Gentoo ist die mitgelieferte Dokumentation und einige fähige Devs. Insofern ist Gentoo ein nettes Spielzeug für Nerds, aber für den Alltag bloße Zeitverschwendung. Und bevor hier noch jemand meckert, ich weiß wovon ich rede, ich habe selbst 2 Jahre lang Gentoo benutzt. Wenn Du ein ähnlich schlankes System haben willst, mit all den Vorteilen von Gentoo, aber ohne ständig Zeit mit kompilieren zu verschwenden, benutze Archlinux. Aber, wie gesagt, daß ist nichts für den blutigen Anfänger.

3) Ob nun GNOME oder KDE ist eher nebensächlich und so ähnlich schwierig zu beantworten, ob nun Mercedes oder BMW. Beides sind Autos und beide fahren. Und jede Marke hat ihre Freunde. Guck Dir einfach die Sache "live" an (viele Distributionen kommen als Live-Systeme, i.e. man kann von der CD/DVD booten, Linux nutzen, ohne es zwangsläufig auch auf die Festplatte installieren zu müssen).
__________________
C-Programmierer sind wie Bauarbeiter. - Wer einen Schutzhelm trägt, ist kein echter Kerl.
lilith2k3 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2010, 15:11   #13
Moderator Java
 
Reg.-Datum: 24.07.2007
Ort: auf nem Berg
Standard

Zitat:
Zitat von lilith2k3 Beitrag anzeigen
Insofern ist Gentoo ein nettes Spielzeug für Nerds, aber für den Alltag bloße Zeitverschwendung.
Auf welchen fachlichen Grundlagen fällst Du diese Aussage?

Zitat:
Zitat von lilith2k3 Beitrag anzeigen
Und bevor hier noch jemand meckert, ich weiß wovon ich rede, ich habe selbst 2 Jahre lang Gentoo benutzt.
2 Jahre sind sicherlich eine absolut ausreichende Zeit um ein System wie Gentoo im Detail zu beherrschen und ein qualifiziertes Urteil über ein OS zu fällen.
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Alt 20.03.2010, 22:07   #14
Reg.-Benutzer
 
Benutzerbild von lilith2k3
 
Reg.-Datum: 10.03.2010
Ort: Osnabrück
Standard

Zitat:
Auf welchen fachlichen Grundlagen fällst Du diese Aussage?
Ich denke schon, daß ich nach zwei Jahren Gentoo heute als "trockener Kompilierjunkie" weiß, wovon ich rede. Ich habe mich auch schweren Herzens von Gentoo abgewandt; aber es war mir irgendwann einfach zu doof, nur weil ich Paket XYZ mal "testen" wollte, ich mir gleich mein halbes System neubauen mußte. Ich bin zu Arch gewechselt. Das hat alles, was ich brauche. Ein System, was ich von Grund auf selbst zusammenstellen kann, eine große Basis an fertigen Paketen. Und was nicht fertig aus den Repos kommt, kann ich mir aus dem AUR ziehen, oder ich bau mir mein Paket selbst. Was man nebenbei auch mit apt-build unter Debian kann.

Insofern ist Gentoo für den Durchschnittsnutzer absolut ungeeignet.

Ich finde schon, daß Gentoo seine Daseinsberechtigung hat (innerhalb des Linux-Öko-Systems). Aber das steht auf einem anderen Blatt.
__________________
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lilith2k3 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2010, 22:31   #15
Moderator Java
 
Reg.-Datum: 24.07.2007
Ort: auf nem Berg
Standard

Zitat:
Zitat von lilith2k3 Beitrag anzeigen
Ich denke schon, daß ich nach zwei Jahren Gentoo heute als "trockener Kompilierjunkie" weiß, wovon ich rede.
Ich bezweifle dass sehr stark, denn zwei Jahre sind wohl etwas wenig an Erfahrung

Zitat:
Zitat von lilith2k3 Beitrag anzeigen
Ich habe mich auch schweren Herzens von Gentoo abgewandt; aber es war mir irgendwann einfach zu doof, nur weil ich Paket XYZ mal "testen" wollte, ich mir gleich mein halbes System neubauen mußte.
Dann machst Du irgendwas falsch, nur weil ich ein Paket installiere, muss ich nicht das System neu kompilieren. Selbst ein wöchentliches Update dauert max 30min (im unstable Zweig)

Selbst auf einem "alten" IBM Thinkpad läuft Gentoo inkl Gnome wunderbar und kompiliert wird über Distcc auf einem Dual Xeon.

Zitat:
Zitat von lilith2k3 Beitrag anzeigen
Insofern ist Gentoo für den Durchschnittsnutzer absolut ungeeignet.
Durchschnittsbenutzer werden wohl auch eher Windows verwenden.
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