Zitat:
Zitat von TDM Das hab nicht geschrieben.
Mit Informationsfreiheit hätte das auch weniger zu tun, da du ja diese Seite (die Informationen) weghaben willst. |
Deine Formulierung hat es zumindest nahegelegt.
Ja, man will diese Seite weghaben. Aber die Maßnahme, dafür ein unkontrollierbares Zensurwerkzeug zu konstruieren das eine Behörde kontrolliert und für das die Provider bezahlen müssen ist weder sehr demokratisch, noch verhältnismäßig, noch erzielt es das gewünschte Ergebnis. Es gefährdet die Informationsfreiheit, den die Behörde kann ohne juristischen Beschluss Webseiten auf die Sperrliste tun, die Provider müssen die Sperrliste nach maximal 6 Stunden umgesetzt haben, sie ist geheim und Zugriffe darauf sollen in Echtzeit ausgewertet werden können - also wenn das nicht die Informationsfreiheit gefährdet, dann weiß ich auch nicht. Das Resultat: Angst und Schrecken vor tinyurl-Links oder Links auf Domains die man nicht kennt. Sowas nennt man dann Staatsterror. Die Bereitschaft sich ungezwungen im Net umzusehen wird gedrosselt.
Zitat:
Zitat von TDM Wenn z.B. ein Brite einen Server in den USA mit solchen Daten hätte, wer dürfte dann den Server durchsuchen?
Nur die USA oder auch Großbritanien? |
Wieso reden wir auf einmal von durchsuchen? Irrelevant, denn durch "sperren" würde sie auch keiner durchsuchen.
Der Hoster in den USA kann den Server aber jederzeit vom Netz nehmen, bzw. muss dies sogar wenn ihm mitgeteilt wird das Inhalte auf dem Server gegen die Gesetze seines Landes verstoßen. Ansonsten kann er dafür jede Menge Ärger einstreichen. Als Hoster kann er dies einfach Aufgrund seiner AGB tun. Und glaub mir, kein Hoster will den Ruf haben Kindesmissbrauchsdokumentationen zu hosten. Jedenfalls nicht wenn er noch Kunden behalten möchte.